Twilight – Der Film
Regisseurin: Catherine Hardwicke. – Basiert auf dem Roman Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen von Stephenie Meyer. – US Kinostart: 17. November 2008, Deutschland Kinostart: 15. Januar 2009.
Inhalt von Twilight – Der Film
Die 17-jährige Bella Swan zieht von Phoenix zu ihrem Vater Charlie in das immer verregnete Forks in Washington. Sie geht dort zur Highschool. Bald fallen ihr Edward Cullen und seine Geschwister auf. Er scheint sie unausstehlich zu finden, ist dann aber doch wieder nett zu ihr und rettet ihr schließlich bei einem Autounfall auf unerklärliche Weise das Leben.
Bella trifft bei einem Ausflug in das Indianerreservat La Push Jacob Black, der ihr die Legende erzählt seines Stammes, die Quileutes, erzählt, die besagt, dass die Cullens kalte Wesen sind.
Bella fährt mit zwei Schulkolleginen nach Port Angeles zum Shopping. Sie besucht alleine einen indianischen Laden und kauft ein Buch über die Legenden der Quileutes. Beim Rückweg wird sie von Betrunkenen angepöbelt und plötzlich erscheint Edward, um sie aus der brenzligen Situation zu retten. Er lädt sie zum Essen ein und gesteht ihr, dass er die Gedanken aller Menschen hören kann außer die Gedanken von Bella. Auf der Rückfahrt im Auto berührt sie zufällig Edward’s Hand, die eiskalt ist. Sie kommen an der Polizeistation vorbei und erfahren, dass ein Freund von Charlie von einem wilden Tier getötet worden ist.
Zuhause findet Bella schießlich mit Hilfe des indianischen Buches und des Internets heraus, dass Edward ein Vampir sein muss. Am nächsten Tag konfrontiert sie Edward mit ihren Überlegungen. Edward gibt schließlich nach und gesteht ein Vampir zu sein. Die beiden verbringen jetzt viel Zeit miteinander und Bella lernt Edward’s Leben als Vampir kennen. Er stellt ihr sogar seine Familie vor.
Eines Tages spielen die Cullens Baseball auf einer Lichtung im Wald, da erscheinen plötzlich drei fremde Vampire. Einer davon ist ein Tracker, der die Witterung von Bella aufnimmt und solange nicht aufgeben wird, bis er sie erlegt hat.
Mithilfe der Cullens flieht Bella nach Phoenix, aber der Tracker findet sie und lockt sie in eine Falle. Bella wird gebissen, aber Edward tötet den Vampir und nimmt all seine Selbsbeherrschung zusammen und saugt Bella das Gift aus dem Blut.
Nach einem Spitalsaufenthalt geht Bella mit Edward auf den Jahresabschlussball der Highschool. Dort trifft sie Jacob, den sein Vater geschickt hat, um Bella vor Edward zu warnen. Doch Bella will mit Edward zusammen bleiben. Sie will, dass Edward sie zu einer Vampirin macht, aber Edward verweigert ihr diesen Wunsch. Stattdessen verspricht er ihr ein langes Leben an seiner Seite.
Review von Twilight – Der Film
Wie bei jeder Buchverfilmung hat sich der Drehbuchautor einige Freiheiten genommen und Handlungsstränge verändert. Allerdings ist der Film trotzdem sehr nahe an der Romanvorlage dran geblieben. Manchmal sogar soweit, dass einzelne Textpassagen übernommen worden sind.
Bella im Film ist überraschend passend zur Bella im Buch. Kirsten Stewart ist hübsch, hat die schokobraunen Augen und Haare und das herzförmige Gesicht, das Stephenie Meyer in ihrem Buch beschreibt. Sie ist Gott sei Dank um einiges weniger mühsam als im Buch, also weniger tollpatschig und weniger jammernd.
Robert Pattinson als Edward Cullen ist naja, sagen wir mal gewöhnungsbedürftig. Er sieht nicht schlecht aus, aber kann natürlich nie an die vollendete Schönheit heranreichen, die man sich aufgrund der Beschreibung im Buch ausgemalt hat. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber an ihn. Allerdings ist Robert Pattinson nicht grad ein begnadeter Schauspieler und so kommt sein Edward immer irgendwie weinerlich und Weichei-mäßig rüber. Immer wenn er Edward spielen soll, wie er sich zerrissen fühlt, wie er weiß, dass er gefährlich für Bella ist, und sich eigentlich zurückziehen soll, es aber nicht schafft, schaut Pattinson immer so aus, als wäre er kurz vorm Weinen.
Alice und Esme sind dafür recht geglückte Adaptionen, man erkennt sie sofort wieder und kann mit ihren Gesichtern leben. Carlisle, Emmet und Jasper schauen ein bisschen anders aus, aber auch die passen eigentlich ganz gut.
Der Film ist mäßig spannend, das Tempo ist irgendwie zu langsam bzw. wenn es dann spannend wird, ist es auch schon wieder vorbei.
Die Umsetzung von Edward’s Haut im Sonnenlicht ist auch nicht wirklich geglückt, es schaut eher lächerlich aus und hätte echt besser umgesetzt werden können.
Das Haus der Cullens hat mich dafür sehr beeindruckt, auch wenn es überhaupt nicht der Beschreibung im Buch entspricht. Das Haus ist einfach geil.
Die Filmmusik ist gelungen, vor allem der Song beim Baseballspiel ist genial (Supermassive Black Hole von Muse). Auch Debussy – Claire de Lune und erst Edward’s Lullaby ist traumhaft. Also über die Musik kann man echt nicht klagen.
Mein Fazit über Twilight – Der Film
Alles in allem ist der Film als Film, wenn man das Buch nicht kennt, mäßig aufregend und recht unspektakulär. Eine Teenage-Vampir-Liebesromanze bei der man eigentlich manche Handlungen nicht so wirklich versteht. Wenn man das Buch kennt und es gut gefunden hat, und es gibt meiner Meinung nur zwei Ansichten über das Buch, entweder man verfällt der Geschichte mit Haut und Haaren oder man findet es abgrundtief öd und schlecht, dann kann man sich mit dem Film anfreunden, weil es einem Bella’s und Edward’s Geschichte wieder ein bisschen näher bringt. Ansonsten ist der Film einfach wirklich nicht besonders gut.
gesehen am 30. August 2009
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