Diese Rezension befindet sich unter: Science Fiction

Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen – Band 1

17. August 2009 1 Kommentar Drucken Drucken
Meine Bewertung:
5.0
von 5

von Stephenie Meyer. – Carlsen; Auflage: 1., Aufl. (Februar 2008). – Paperback, 512 Seiten. – ISBN-10: 3551356904, ISBN-13: 978-3551356901. – ca. 9,95 EUR. – Sprache: deutsch

Inhalt von Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen

Isabella Swan, 17 Jahre alt, entscheidet sich nach der Hochzeit ihrer Mutter mit einem zweiten Mann, dass sie zu ihrem Vater zieht, ins verregnete, immer graue Forks in Washington. Sie besucht dort die örtliche High School und lernt neue Freunde kennen. Bald fällt ihr Edward Cullen und seine Geschwister auf. Sie scheinen anders zu sein und niemand ist so richtig befreundet mit dieser Familie. Bella ist fasziniert von Edward, von seiner Schönheit, von seiner Andersartigkeit, obwohl es zuerst so aussieht, dass Edward Bella nicht ausstehen kann. Aber dann rettet Edward Bellas Leben bei einem Unfall und ab da ändert sich alles. Die beiden verlieben sich unsterblich ineinander. Und bald klärt sich auf, warum Edward und seine Familie in einem Ort leben, an dem fast nie die Sonne scheint. Edward ist ein Vampir.

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Review von Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen

Ich muss gestehen, es mir fast peinlich zuzugeben, dass ich die Geschichte über Bella und Edward, dem Vampir, verschlungen habe. Ich habe nichts ahnend das Buch zur Nachtlektüre aufgeschlagen und dachte, na, ich fang einmal an, aber dann war es plötzlich drei Uhr in der Nacht, ich bei Seite 300 und ich musste mich zwingen, aufhören zu lesen.

Nichts aufregend Neues
Der Plot ist nicht neu, eine Vampirgeschichte halt, angesiedelt in dem aus vielen vielen Teenagerfilmen bekannten Setting, junges Mädchen neu an der High School, bald verliebt in den hübschesten Jungen der Schule. Man kann sich nicht einmal sonderlich mit Bella identifizieren. Sie ist nervig, sudert die ganze Zeit herum, wie mühsam ihr Leben ist, wie furchtbar das Wetter, etc. und dann ist sie auch noch übertrieben tolpatschig. Sie schafft es nicht einmal NICHT über ihre eigenen Füße zu stolpern. Und dann ist da Edward, der Vampir, der logischerweise ein guter “Vegetarier”-Vampir ist, der sich nicht von Menschen, sondern von Berglöwen ernährt. Er ist wunderschön, Adonis-like, wie ein männliches Supermodel, ein Gentleman, der sich in Bella und ihren Duft verliebt.

Auch der Stil, eine Ich-Erzählung, ist nicht wahnsinnig ausgereift. Das liegt aber teilweise an der deutschen Übersetzung. Viele Wendungen der Geschichte sind voraussehbar, man wird nicht sehr überrascht.

Und doch… trotz aller Unzulänglichkeiten zieht einem die Geschichte um Bella und Edward in ihren Bann.

Jungmädchenfantasien
Mir fehlen irgendwie die Worte warum das so ist. Vielleicht weil es meine Jungmädchenfantasien anspricht. Die ewige Geschichte – der wunderschöne Held, der ein dunkles Geheimnis hat, der sich in ein normales, eher unscheinbares Mädchen verliebt. Obwohl (oder gerade weil?) es eine kitschige Liebesgeschichte ist, der Held unbeschreiblich schön, sexy, gefährlich, der seine Heldin bis ans Ende seiner Existenz lieben wird, bekommt man Herzflattern und Schmetterlinge im Bauch. Edward ist einfach alles, was man sich als junges Mädchen von seinem Traumprinzen erhofft. Außer, dass es mein Blut trinken will, aber das macht das ganze nur spannender.

Ewig währende Liebe
Und darum geht es vielleicht. Ihre Liebe ist so jung, so aufregend, so herzzereißend. Es gibt keinen Zweifel, dass Edward Bella auf immer und ewig lieben wird. Er wird sie beschützen und sie auf Händen tragen. Er ringt mit seiner Natur und widersteht dem Durst, damit ihr ja nichts geschieht. Da gibt es keinen Zweifel an seiner Liebe, da gibt es keinen Beziehungsalltag, “normale” Beziehungsprobleme kommen einfach nicht vor, denn wenn es Probleme gibt, geht es um Leben oder Tod und das ist total romantisch.

Entweder ja oder nein
Ach, wie man sieht, kann ich den Reiz dieser Geschichte nicht erklären. Ich glaube, es gibt nur zwei Möglichkeiten. Entweder kippt man in diese Story vorbehaltlos rein und findet sie unbeschreiblich gut oder man stößt sich an den Unzulänglichkeiten und findet sie einfach nur schlecht. Dazwischen gibt es nichts.

Mein Fazit von Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen

Leseempfehlung kann ich nur denjenigen geben, die gern Fantasy lesen, aber auch gern Liebesgeschichten und die in ihrem Herzen noch Platz für die romantische erste für immer und ewig währende Liebe haben. Sonst würde ich eher davon abraten, das Buch zu lesen.

erstmals gelesen im August 2009




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Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen - Band 1, 4.3 out of 5 based on 3 ratings

1 Kommentar zu “Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen – Band 1”

  1. Mike sagt:
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    Bewertung: 3.0/5 (1 Stimme)

    Freiwillig hätte ich mir dieses Buch nicht gekauft. Aber nachdem ich es geschenkt bekommen habe, hab ichs doch gelesen.

    Naja, ein nettes Märchen ;-)

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