Eclipse – Bis(s) zum Abendrot
von Stephenie Meyer. – Little, Brown Book Group; 3. Juli 2008. – Paperback, 576 Seiten. – ISBN-10: 1904233910, ISBN-13: 978-1904233916. – ca. 10,20 EUR. – Sprache: englisch. – Englischer Originaltitel: Eclipse.
Inhalt von Eclipse – Bis(s) zum Abendrot
Bellas und Edwards Mensch-Vampir Liebesgeschichte geht weiter. Bella möchte, dass Edward sie zur Vampirin verwandelt, doch dieser will erst, dass sie soviele menschliche Erfahrungen sammelt wie möglich. Dazu gehört der Abschluss der Highschool, Studienjahre und dass sie ihn heiratet.
Dann taucht auch wieder die Vampirin Victoria auf, die Bella als Rache am Tod ihres Geliebten, töten will. Viktoria erschafft viele junge Neu-Vampire, die ihr Unwesen in Seattle treiben und dann auf Bella und die Cullens los gehen.
Und wäre das noch nicht genug, versucht Jacob, ihr bester Freund und Werwolf, Bella davon zu überzeugen, dass er die bessere Wahl als Edward ist. Bella ist hin- und hergerissen und schließendlich muss sie sich zwischen den beiden entscheiden.
Review von Eclipse – Bis(s) zum Abendrot
Endlich meint man, es sei geschafft, Bella braucht Edward nur noch zu heiraten, dann wird sie Vampirin und alles ist Friede Freude Eierkuchen, aber nein.
Freund oder Geliebter
Viktoria taucht auf und trachtet Bella nach dem Leben. Edward will sie wie immer beschützen und akzeptiert nach einigem hin und her sogar Jacob als Bellas Beschützer. Jacob nutzt die Zeit und Möglichkeit und gesteht Bella seine Liebe. Und Bella ist zerrissen, weil sie nicht wählen möchte zwischen ihrem Geliebten und ihrem besten Freund.
Kontrollfreak
Und genau da wird es irgendwie mühsam und auch unglaubwürdig. Edward wird immer mehr zum Kontrollfreak, verbietet ihr den Umgang mit Jacob, nicht aus Eifersucht, sondern weil ein junger Werwolf so gefährlich ist. Er belügt sie über Viktoria und lotst sie aus der Stadt, damit ihr ja nichts passiert. Beschützen ist ja gut und schön, aber man kann es auch mächtig übertreiben.
Jacob’s Liebe
Und dann ist da noch Jacob, ihr vorgeblich bester Freund. Sie will ihn nicht aufgeben, obwohl er ihr seine Liebe gesteht. Sie will ihn als ihren Freund behalten und obwohl sie dauernd herumlamentiert, dass sie ja so ein schrecklicher Mensch ist, will sie doch keine klaren Verhältnisse schaffen.
Und als Jacob beschließt für seine Liebe zu kämpfen, wird Edward irgendwie zum Weichei. Statt um sie zu kämpfen, sagt er, dass er nur will, dass sie glücklich ist und wenn sie glücklicher mit Jacob ist, dann ist ihm das auch recht.
Trotzdem ist die schönste Szene im Buch sicher die im Zelt als Edward mit Jacob über seine Liebe zu Bella spricht. Sehr intensiv!
Zu wenig Edward
Der ganze Band ist sehr gesprächslastig, vor allem zwischen Bella und Jacob. Wie auch schon im zweiten Band kommt Edward viel zu kurz. Obwohl das vielleicht eh besser ist, weil er diesmal in meinen Augen ziemlich uncool wegkommt. Man kann es mit dem Beschützen und nur das Beste für seine Geliebte wollen auch ein bisserl übertreiben. Ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass er Bella ordentlich die Meinung sagt, er kann sich doch nicht alles gefallen lassen. Damit wird er immer mehr zum Weichei und verliert seine ganze coole gentleman-like Männlichkeit.
Gut ist jedenfalls, dass man mehr über die Legenden der Quileute erfährt und auch die Charaktere von Rosalie und Jasper werden schön vertieft.
Endlich Sex
Eine gute Wendung ist Bellas Bedingung für ihr Jawort zur Hochzeit mit Edward. Sie will noch als Mensch ihre ersten sexuellen Erfahrungen machen. Edward stimmt mit viel Widerwillen zu, weil er nicht weiß, ob er das schafft, ohne ihr weh zu tun. Man hofft also auf einige prickelnde Szenen im vierten und letzten Band.
Mein Fazit von Eclipse – Bis(s) zum Abendrot
Der dritte Band ist sehr gesprächslastig und ohne dass man die ersten beiden Bände gelesen hat, ist es ziemlich unsinning dieses Buch zu lesen. Im Endeffekt ist dieser Band nur für Fans der Serie zu empfehlen, weil man einfach wissen will, wie es weitergeht. Ansonsten ist die Story sehr langatmig und irgendwie unbefriedigend.
erstmals gelesen im August 2009
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